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Gesundheitspolitik, Mobilfunk

08.08. 2010

Besser gesund bleiben - statt Krankheiten mühselig und teuer zu heilen versuchen

Beim unendlichen Herumgestümper an der sozialen Krankenversicherung - alle paar Jahre eine „Reform” - steht nur eins fest: dass es längerfristig immer teurer wird. Und eines der vielen Politit-Märchen lautet: Das ist zwangsläufig so, weil immer teurere Apparate und auch Medikamente eingesetzt werden.

Tatsächlich gibt es große Einspar-Potenziale, die aber konsequent nicht genutzt werden, z.B. Reduzierung der Bürokratie, Verzicht auf das Bezahlen von Medikamenten und Behandlungen, deren Wirksamkeit nicht durch eine ausreichende unabhängige (!) wissenschaftlliche Studie bewiesen worden ist, Verzicht auf das Bezahlen teurerer Medikamente ohne oder mit nur irrelevantem Mehrnutzen, Reduzierung der Anzahl der Medikamente etwa nach norwegischem Vorbild auf das Angemessene, Sorgen dafür, dass das Preisniveau in Deutschland nicht höher ist als in umliegenden Ländern,

Vermeiden der vielen unnötigen, oft sogar schädlichen Operationen, z.B. bei Rückenschmerzen („offensichtliche Fehlversorgung“ – Gero’s Internationaler Medizin-Report, Juli 2010, S.52), generell weit bessere Vorbeugung gegen Fehlbehandlung, konsequente Nutzung der Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Liste ließe sich lang fortsetzen. Und warum soll unabhängige (!) Forschung nicht auch zu billigeren Methoden der Heilung führen können?

Eine erste gesundheitspolitische Maßnahme müsste doch eigentlich sein, dass der Staat tut, was er - ohne Bevormundung - tun kann , damit die Menschen gar nicht erst krank werden. Dazu würde Gesundheitskunde in den Schulen gehören und auch die klare Kennzeichnung von Gesundheitsrisiken bestimmter Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände. Bei Zigaretten tut man das exzessiv, bei anderem gar nicht, anscheinend abhängig vom Schrei- und Schmierpotenzial der jeweiligen Branche.

Nun wird zweierlei gemeldet, nicht über die normalen Kanäle, vielleicht deshalb, weil massive wirtschaftliche Interessen entgegenstehen, oder weil das Gemeldete für Durchschnittsbürger teilweise auch nicht überprüfbar ist:

Das Oberlandesgericht Brescia (Norditalien) soll rechtskräftig festgestellt haben, dass stundenlanges Telefonieren mit einem Schnurlos-Telefon (DECT) bzw. einem Handy einen Gehirntumor verursacht hat.  Eine deutsche Übersetzung des Urteils findet sich hier.



Ungeprüft: http://tinyurl.com/yj9treg

Einige Stichworte:

- Keine Versicherung versichert mehr Schäden durch

Mobilfunkstahlung - damit ist Mobilfunk in einer Reihe mit

den anderen Hochrisikotechnologien Asbest, Atomkraft und

Gentechnik,

- Swisscom hat ein Patent angemeldet zur Verminderung der

Nicht-Thermischen Wirkungen in WLAN-Netzen - und

damit zugegeben, dass es diese immer bestrittenen nicht-

thermischen Wirkungen auch gibt. Das Patent finden Sie

am Ende der o.g. Datei.


Bisphenol A (BPA), meist oder fast immer Bestandteil von Kunststoff (Plastik), schädigt angeblich das Erbgut, die DNA, verringert nach Erkenntnissen der University of Michigan die Samenkonzentration bei Männern und ist zumindest bei Tieren auch schädlich für die Entwicklung.des Gehirns. Einige Länder hätten BPA inzwischen verboten. Forscher empfehlen, auf Kunststoff-Produkte möglichst zu verzichten, insbesondere, soweit sie mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.


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